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Wochennotizen KW 19/2019

  • Das Thema Tagebuchbloggen (hier z.B. von einer lieben Freundin) beschäftigt mich; in meinem Leben passiert aber nicht genug, über das ich täglich schreiben könnte (oder möchte). Habe mich daran erinnert, dass ich im alten Privat-Blog eine Weile Wochennotizen geschrieben habe, und nehme diese Tradition hiermit wieder auf.
  • Note to self: bei archive.org nach den alten Wochennotizen fahnden und ggf. ein paar wiederherstellen.
  • Herr Buddenbohm (&Sons) beschreibt sehr schön meine Probleme mit Events und dem Darüber Schreiben

    Ich gehe dahin, sehe beim Reinkommen einen interessanten Typen, höre im Weitergehen einen seltsamen Satz und habe genug für zwei Blogeinträge. Also auf meine Art, nicht dass das zwingenderweise gut wäre. Aber ich könnte dann auch wieder gehen. Und spätestens nach zwei Stunden platzt mir der Kopf und ich bin ob der Fülle komplett ratlos, was ich überhaupt schreiben könnte.

  • Ich hadere noch ein klein wenig mit mir selbst, nachdem ich mich von der DSLR verabschiedet habe, und auf etwas erheblich Kleineres (=weniger Fotonerd-Geekiges) umgestiegen bin. Stelle aber auch fest, dass „die Kleine“, die ich mir ja nicht ohne Grund ausgesucht habe, wirklich viele tolle Dinge kann, und ich erst mal wieder Lernkurve vor mir habe, was ich begrüße. Aufgabe der Woche: Kamera neu kennen lernen.
  • Schlaf war diese Woche Hit & Miss. Ein paar Nächte vergleichsweise gut & lang (für meine Verhältnisse), ein paar dafür auch fast Totalausfall.
  • Ich möchte gern mehr zu Südafrika lesen, aus Gründen. Da waren ja gerade Wahlen, und wenn man nicht neben Englisch auch Afrikaans und Zulu versteht, ist es schwierig, ohne Vorwissen da den Zusammenhängen zu folgen. Twitter spülte mir nun aus einem anderen Kontext diesen Text in die Timeline:
    Wir fordern das Wort Apartheid zurück.
    Ein ANC-Aktivist setzt sich damit auseinander, dass das Verhalten Israels gegenüber Palästina in neuerer Zeit häufiger mit Apartheid beschrieben wird, und setzt das in einen historischen Kontext.

    Als gesellschaftliches System war die Apartheid omnipräsent, sie erkannte weder Privatsphäre noch Individualität an. Sie und nicht persönliche Präferenzen bestimmten, wer mit wem in Verbindung stand, zusammenarbeitete, befreundet war oder eine Liebesbeziehung entwickelte. In diesem Sinne kann die Apartheid als eine Form des Totalitarismus interpretiert werden.

    Der Text von Nkululeko Nkosi ist in vieler Hinsicht ein Augenöffner, über die Politik Israels in Sachen Palästinenser ebenso wie zur Apartheid. Die systematische Entrechnung von PoC in Südafrika ist in der Tat nicht gleichsetzbar mit dem, was in Israel passiert. Extrem lesenswert.

Veröffentlicht in Querbeet

Ein Kommentar

  1. Schreib mal über Deine Kamera-Versuche, hier liegen auch zwei DSLR rum, die ich nur noch selten benutze.

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