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Kaffee und Paralympics (04)

Paralympics

Heute war der dritte Wettkampftag, und ich habe eine Menge davon gesehen. Schwimmen, Leichtathletik, Judo, Reiten, Rollstuhlbasketball, Immer noch nicht gesehen habe ich Rollstuhlfechten.

Es gingen wohl einige deutsche SportlerInnen heute etwas enttäuscht aus ihren Wettkämpfen, weil sie nicht die selbst gesetzten Erwartungen erfüllt haben; sehr sweet war dafür das Zusammentreffen von Mira Jeanne Maack und Jessica Long, die sich freute, ihrer jungen Kollegin als Inspiration zu dienen und sich gern mit ihr ablichten ließ. Dieser einander stützende  Spirit des „We are in this together“ gefällt mir (und war mir schon bei der Olympiade z.B. bei den Skateboarderinnen aufgefallen)

Ich würde mir gern den einen oder anderen Videoclip (wie z.B. vom Rollstuhlrugby) nachträglich auf dem Rechner anschauen, scheitere aber (mit deutscher IP) daran, dass mein VPN von der ARD als „Du bist nicht in Deutschland und wir geoblocken dich“ gewertet wird. – Das ist bei vielen Streaming-Angeboten so, das macht es aber nicht besser. Ich hab einen IPv6-Anschluss und habe wirklich keine Lust, UIDs im Netz zu hinterlassen. Dann also nicht.

Insgesamt fand ich den Tag mäßig spannend, vielleicht auch, weil mich die meisten Sportarten nicht wirklich interessierten. Nach nunmehr mehreren Matches Rollstuhl-Basketball kann ich sagen, nicht meine Baustelle; Reiten sowieso nicht. Das mit Interessanteste am heutigen Tag waren die sich durch die meisten Wettbewerbe ziehenden Probleme, so etwas wie Chancengleichheit für sehr unterschiedlich behinderte Menschen herzustellen. Ganz wird das vermutlich nie gelingen (außer evtl. beim Goalball). Als sehr interessant habe ich die Gespräche von Michael Antwerpes mit Heinrich Popow als Parasport-Experten zu dem gesamten Themenkomplex empfunden.

Kaffee

Da Sport zwar lang, aber doch nur nebenher lief, gab es umso mehr Kaffee. Auch hier nichts wirklich Neues – heute erneut der Dallmayr, als Milchkaffee und später aus dem Kalita Wave-Filter. Mal schauen, wann der ausgetrunken ist, damit ich etwas anderes zu schreiben habe.

Corona

Ursprünglich hatte ich ja hier die Reihe Kaffee + Corona angefangen, die dann auch in die Weltgeschichte und Politik ging. Die insbesondere deutsche Coronapolitik macht mich aber nur noch müde-wütend. (Hamburg hat jetzt 112 Patienten mit #Covid19 in Krankenhäusern und eine offizielle Inzidenz von 87,1). Inoffiziell und insbesondere bei Ungeimpften – ergo SchülerInnen – dürfte das sehr viel mehr sein.

Ja, ich bin zweimal geimpft, ja, Durchbruchinfektionen sind rar, und trotzdem ist das nicht gerade beruhigend. Und wenn dann der Mann, der im ÖPNV und im Job sehr viel mehr Außenkontakte hat als ich, die ich nur in einem von drei Schulen aus dem Umkreis frequentierten Supermarkt einkaufe (haha), in der Corona-Warnapp mit erhöhtem Risiko aufpoppt… bevor wir demnächst unsere Mütter besuchen, sollten wir auf jeden Fall noch zum Test gehen. Sicher ist sicher.

 

Veröffentlicht in Querbeet

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