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Kaffee & Corona #0010

Kaffee

Nichts Neues an der Kaffee-Front – ich arbeite mich durch meinen Melitta-Kaffee. Ich überlege, mir für den Januar ein bisschen Auswahl bei Elbgold zu ordern (einschließlich eines weiteren Versuchs mit entkoffeiniertem Kaffee). Und in den nächsten Tagen muss ich mal eine Versuchsreihe für „bulletproof coffee“ starten, um die für mich optimale Mischung hinzubekommen.

Musik

Normalerweise arbeite ich gern in einer einigermaßen stillen Umgebung. Radio, insbesondere Dudelfunk Typ „Die meistgenervten Hits der 80er, 90er und alle Werbeclips mit dämlichen Radio-Mitmach-Shows“, ist extrem störend für die Konzentration.

Aktuell begleitet mich ab und zu das Kugelklacken von Snooker-Übertragungen (wenn ich mir auch, wie fast immer bei Sportübertragungen, die Option wünsche, den Kommentatoren-Tonkanal auszublenden).

Wenn es dann aber aus welchen Gründen auch immer Hintergrundton haben soll, darf es gern chilliges Downtempo oder ähnliches sein.

Sehr gut gefällt mir das Coffee Shop Radio auf Youtube.

Etwas mehr Retro ist Winter Night Jazz. Klingt für mich nach 5-Sterne-Hotel-Lobby in der Adventszeit, ist ja auch nicht die schlechteste Assoziation.

Corona

Auf die Einwohnerzahl gesehen, sterben derzeit in Deutschland etwas so viele Leute wie in den USA. Konsequenzen: keine. Im Gegenteil. In Lüneburg befindet man, no risk no gain.

Die aktuellen Zahlen darf man allerdings ohnehin bezweifeln, da die Bundesrepublik Deutschland effektiv das Testen aufgegeben hat. Es gibt weder einheitliche Regelungen noch sinnvolle Umsetzungen, wer wann warum getestet oder in Quarantäne geschickt wird, mal hü, mal hott. Getestet wird weitestgehend nur bei Symptomen, bei Kindern tendenziell gar nicht. Tests gibts nur via Gesundheitsämter, die für Normalsterbliche nicht erreichbar sind.

Ich kann mich nur wiederholen: die COVID-Krise zeigt uns allen deutlich auf, wie kaputt unser überbürokratisiertes System und der Föderalismus (und der Krankenkassenwildwuchs mit eigenen Regelungen) eigentlich sind. Aber vorhersehbar wird sich nichts ändern, außer wir fahren den Karren so richtig an die Wand, was Tausende mehr unnötige Tote bedeutet.

Und die Probleme sind weder unbekannt, noch war es unvorhersehbar, dass wir mit Pandemien konfrontiert würden.

Immerhin wird deutlich, dass die nun aufkommenden Impfstoffe nicht mal eben in einem Jahr zusammengestückelt wurde, sondern auf 15 Jahre Forschung u.a. an den Mechanismen des ersten SARS-Virus und Coronaviren zugrunde liegen. Ob allerdings die verschiedenen Impfstoffe tatsächlich global das leisten werden, was wir hoffen, ist eine andere Frage.

Aus aller Welt

Eine Art Weihnachtsgeschichte aus Novia Scotia, als Twitter-Thread. Warum die Stadt Boston jedes Jahr einen Weihnachtsbaum aus Nova Scotia bekommt. Ebenso schrecklich wie herzerwärmend.

Veröffentlicht in Querbeet

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