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Kaffee & Corona #0003

Der heutige Beitrag zu Kaffee & Corona hat im Grunde nur zwei Themen: Hardware, und Renovierung – einfach deswegen, weil diese beiden Themen den gesamten Tag gefüllt haben. Die US-Wahlen, so sehr sie mir auf dem Magen liegen, sind erst morgen dran. Und im Grunde ist es auch gerade eher ein Crémant & Corona...

Renovierungsfortschritt

Gestern haben wir die obere Schicht Tapete entfernt. Was übrig blieb, war verputzte Mauer mit einer guten, kompakten Bröselkruste aus Kleister und Rauhfaser-Resten, und einer ganzen Menge mehr oder weniger unprofessionell zugegipsten Löchern. Heute haben wir diese Schicht nach und nach angelöst, mit Sprühflasche und/oder Dampfreiniger, und dann mit dem Spachtel händisch abgeschabt. Die alten Jalousien haben wir abmontiert, und nachdem ich eine Stunde mit Reinigungsversuchen mit diesem Objekt hinter mich gebracht habe (das funktioniert wirklich gut, aber es ist un-end-lich mühsam und langwierig), haben wir beschlossen, vielleicht doch eine Vorhanglösung anzustreben. T. hat die neuen Steckdosenlöcher gebohrt, und die Unterputzdosen mit Elektrikergips eingegipst, und danach auch noch einige Löcher gleich mit etwas von dem Gips aufgefüllt. Ich habe den Dreck der Jahrhunderte letzten Jahrzehnte aus dem Heizköper geschrubbt, mit Hilfe einer biegsamen Heizkörperbürste (UND mit Staubschutzmaske, ewwww). Zu guter Letzt kam noch eine Acrylfuge zwischen Decke und Wand bzw. in die Zimmerecke dazu. Einmal Großreinemachen, und Feierabend.

Hardware

Der Feierabend passte ganz prima, weil heute mein neuer (refurbished) Rechner kam, mit dem wir erst für morgen gerechnet hatten. Während ich den from scratch, also jungfräulich neu aufgesetzt habe, um mir keine Artefakte vom alten Rechner mit älterem OSX rüberzuholen, hat T. sich an die Hardwarebastelei gemacht. Während in seinem Rechner die Grafikkarte abgeraucht war, die in meinem noch lief, war bei meinem alten iMac (vermutlich) das Mainboard fritzed. Es ist gut, dass man die alten iMacs noch relativ einfach aufbekommt (Magnete halten die Frontscheibe, ein paar Torx-Schrauben den Rest). Trotzdem ist es eine ziemliche Frickelei, die Dinger mit ihren miteinander schier unmöglich verbundenen Komponenten schadensfrei auseinander- und vor allem auch wieder zusammen zu bekommen. Das hat etwas gedauert. Zum Glück haben wir Übung… am Ende lief tatsächlich der Neuzusammenbau fehlerfrei und mit allen zusammengestoppelten Komponenten. WIN!

Nebeneffekt: ich habe den neuen, T. dafür den schnelleren Rechner. Während bei mir Catalina läuft, macht sich bei ihm die (9 Jahre alte!) schnelle Samsung-System-SSD und das doppelte RAM bemerkbar. Eines schönen Tages ™ rüste ich dann meine Kiste noch mit etwas RAM hoch, aber egal: es läuft alles. Das ist erst mal das Wichtigste.

Die ToDo-Liste ist am Tagesende komplett abgehakt, und so gab es ein schönes Tröpfchen Crémant aus diesem Probierpaket, und jetzt schauen wir noch ein bisschen Serie.

Cheers!

Veröffentlicht in Querbeet

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