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Filmnachlese 2021-04

Letzte Aktualisierung: 5. Juli 2021

Im April gesehen:

Natürlich Snooker. Und während ich dies schreibe, läuft im Hintergrund Selby-Murphy aus dem Crucible.

Ansonsten:

Alice in Borderland

Die Netflix-Verfilmung eines Manga von Haro Asô ist nichts für schwache Nerven, versetzt den Zuschauer aber in eine sehr fremdartige Welt. Zu Beginn erleben wir Ryohei Arisu (Alice auf japanisch) und seine Freunde, die aus ihrem normalen Slacker-Leben im japanischen Alltag plötzlich in eine sehr lebensfeindliche Umgebung versetzt werden, in der sie ein „Spiel“ absolvieren müssen, um am Leben zu bleiben.

Spannend gemacht, mit ein paar abrupten Plot Twists, ziemlich cool, und mal was ganz anderes – lohnt sich, ich warte auf Season 2.

Crouching Tiger, Hidden Dragon

Klassiker, endlich mal geschaut,. Ja, okay, Michelle Yeoh, aber ansonsten finde ich den Film vorhersehbar – und sterbensöde. Magisches Schwert, Eastern Sword Fight mit mega-unrealistischen Held(in)-schwebt-in-der-Luft-Szenen. (Gähn).

Ice Age – jetzt taut’s

Im Feiertagsprogramm irgendwo auf Deutsch aufgelesen. Immer noch spaßig, man sieht aber schon, wie stark sich die Animationstechnik seither entwickelt hat. Die Synchronisation der Hauptfiguren ist wirklich gut gelungen, das hat man ja auch eher selten.

Logan Lucky

Was für ein abgedrehter Film! Kam durch die Heist-Liste von CrimeReads in meinen Fokus. Adam Driver, Channing Tatum, Hilary Swank und ein völlig schräger Daniel Craig sind die Hingucker in diesem Film, der sich um einen Einbruch wie um einen Gefängnis-Ausbruch mit Haken und Ösen dreht. Nach einer Durststrecke am Anfang entwickelt sich eine wilde Story mit sehr eigenwilligen Charakteren und Plot Twists, bei denen sich genaues Hinschauen bezahlt macht. Vergnüglich anzuschauen.

Rififi

Zufällig auf arte aufgelesen, noch nie gesehen – also los! Französischer Film aus dem Jahr 1955 um einen ausgeklügelten Überfall auf einen Juwelier, inklusive Tresorknacken. Sehr elaboriert in Szene gesetzt, ein Klassiker des Genre noir. Fast ebenso spannend wie der Film selbst sind die Wikipedia-Artikel dazu, sowohl der deutsche als auch der englischsprachige (mit mehr Info zur Filmentstehung).

Shrek 2

Wie auch Ice Age 2 im Feiertagsprogramm aufgelesen. Kommt auf Deutsch, ergo minus Mike Myers und Antonio Banderas, nicht ganz so witzig rüber. Solide, mit ein paar netten Gags, aber nicht Pixars beste Arbeit.

Snowpiercer – Season 2

Wilford is back. Und die Tochter von Melanie ist auch an Bord. Das sind so die Kernpunkte der zweiten Season von Snowpiercer. Zwischen Wilford und seinen Leuten und der anderen Seite des Zuges entbrennt ein Krieg um die Vorherrschaft, der nicht unbedingt so endet, wie es sich *irgendwer* gewünscht hätte. Intensiv, schwierig. Sehr viel Charakterentwicklung. Eine Menge unlogischer Techbabbel (Comicverfilmungen sind nicht unbedingt prädestiniert für technologische Präzision.) Man muss das düstere Setting schon mögen.

Trading Places

Nachdem wir im März den Prinzen von Zamunda geschaut hatten, lag es nahe, endlich auch mal Trading Places (deutsch: die Glücksritter) wieder herauszuholen, zumal es ja in Coming to America ein kurzes Cameo zweier Charaktere aus diesem Film gibt.

Ich habe Die Glücksritter als Teenie mit Freunden auf VHS-Video das erste Mal gesehen, und wir hatten sehr viel Freude daran, auch über 30 Jahre danach ist das Ding witzig, durchdacht, bitterböse satirisch, und ein Heidenspaß! Jamie LeeCurtis, Eddie Murphy und Dan Aykroyd sind in Topform, und die bigotte, rassistische Gesellschaft bekommt ihr Fett weg. Immer noch top.

Veröffentlicht in Film + Fernsehen

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