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Filmnachlese 2019-08-09

Wie man auch am Rest des Blogs (und den anderen Blogs) merken kann, waren die letzten Monate im Leben wie beim Bloggen eher so meh. Das schlägt sich auch bei der Filmnachlese nieder. Tatsächlich gibt es Sachen, die wir gesehen haben, die ich aber nicht notiert habe, und die mir deswegen durch die Lappen gehen. Scheint ein beherrschendes Thema des Jahres zu sein.

Ein Versuch einer vagen Rekonstruktion.

BBC Proms – Prom 45 – Mississippi Goddam; A Portrait of Nina Simone

Sehr schönes und inspiriertes Konzert mit dem Metropole Orkest und den Sängerinnen Ledisi und Lisa Fischer. Ganz ohne Zweifel eins der Highlights der diesjährigen Proms.

BBC Proms – Last Night of the Proms

Riss mich irgendwie nicht so mit, vielleicht zu oft gehört? Vielleicht lag’s auch daran, dass ich mit Jamie Barton wie der nicht-Canon-Musikauswahl einfach nicht warm wurde.

Black Summer

Das Prequel zu Z Nation. Was Z Nation ausmachte, nämlich der selbstironisch-trockene Humor, fehlt hier komplett. Vorhersehbar und relativ öde. Jaime King als komplett abgewatzte Antiheldin ist ungewohnt, da ich sie zuletzt als herausgeputzte Südstaaten-Belle in Hart of Dixie bewusst gesehen habe; positiv fiel mir vor allem Christine Lee als Kyungsun auf. Trotzdem kein Grund, davon eine zweite Season zu schauen.

Bosch, Season 6

Die Staffel basiert im Wesentlichen auf dem Roman Two Kinds of Truth, den ich passenderweise erst vor einigen Wochen als Hörbuch gehört habe (und den Connelly wohl als Quasi-Tie-In zur Serie geschrieben hat). Quasi deswegen, weil sich die Zeitlinien von TV-Serie und Buchreihe in einigen signifikanten Punkten unterscheiden. Die (dem Plot geschuldete) nichtlineare Erzählweise macht es manchmal schwierig, festzustellen, wer gerade wo was macht. Ansonsten eine weitere sehr souveräne, und angenehm langsam und noir erzählte Staffel der Serie.

Chemical Brothers, live in Glastonbury

Viel Lasershow und Visual FX, ravendes Publikum, aber eher steril.

The Edge of Seventeen

In Südafrika im DSTV Movie Channel aufgelesen. Teen-irgendwas ist eigentlich nicht mein Genre, aber nebenher kann man das durchaus schauen. Gewinnt durch einen sehr souveränen Woody Harrelson und die Tatsache, dass die extrem zickige pubertierende Hauptfigur es von allen Seiten drauf kriegt, und das verdient. Ganz nettes Coming-of-Age-Filmchen.

Running Man

Re-watch im südafrikanischen Movie-Channel. Ist nicht besonders gut gealtert. Muss man nicht (mehr) haben.

The Killers, live in Glastonbury

Sehr schönes, stimmungsvolles Konzert. Mir war gar nicht bewusst, wie viel ich von den Killers kenne und schätze und wieviel davon zum internen festen Pop-Repertoire gehört.

What Happened, Miss Simone

Doku über das Leben von Nina Simone, nach dem BBC Proms Konzert ausgegraben. Ganz interessant, hat den Horizont etwas erweitert.

What We Left Behind

Die Doku über Deep Space Nine, mit fast allen Darstellern der Serie (es fehlt auffallenderweise Avery Brooks). Schön, dass Aron Eisenstein (Nog) es noch erleben durfte. Sehr stimmungsvolle Hommage an die StarTrek-Serie, die durch ihre serialization wie kaum eine andere das heutige TV-Seriengeschehen geprägt hat. Verneigung vor den Stars, Plots, Figuren, und eine aufregende, skizzenhafte Idee zu einer „Final Season“, die leider nie das Licht der Fernsehwelt erblicken wird. Für Trekkies ein Must-See.

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