Springe zum Inhalt →

Filmnachlese 2019-03

Darjeeling Limited

Der Film macht auf mit Bill Murray, der dann aber leider nur ein dem Zug nach Darjeeling hinterherhechtendes Cameo abliefert – und das war auch so in etwa die beste Szene des Films. Owen Wilson, Jason Schwartzman und Adrien Brody verkörpern drei Brüder, die im Zug nach Darjeeling mit ihren persönlichen Lebenskrisen klar kommen müssen, auf der Reise zum Begräbnis ihres Vaters, zu dem sie alle ein sehr spezielles Verhältnis hatten. Könnte toll sein, ist aber eine Schnarchkappe erster Güte, für mich kein Vergnügen.

Finding Steve McQueen

Alles mit Steve McQueen im Titel lockt mich, also musste ich mir auch diesen Film anschauen. Leider hat er mit dem namensgebenden Mimen aber nur am Rande zu tun. Im Grunde geht es um einen (historischen) Heist, und ich mag solche Filme normalerweise, aber hier stimmt einfach nichts – Besetzung, Atmosphäre und Story sind einfach grottig, allein William Fichtner macht hier eine gute Figur. – Kann man getrost vergessen / auslassen.

Lessons Learned From Working on a Historic American West Railroad

Ausgesprochen schöne, langsam erzählte Doku von NationalGeographic über eine (Museums-) Eisenbahn in New Mexico und die Leute, die sie heute mit viel Liebe erhalten. Tolle Landschaftsaufnahmen inklusive.

Spider-Man: Into the Spider-Verse

Io9 hat den Film 2018 zum besten Film des Jahres gekürt – ich weiß nicht, ob ich so weit gehen würde, auf jeden Fall ist es für mich aber die größte Überraschung des Jahres, das kann ich auch im März schon sagen. Miles Morales ist der Latin Spider-Man, und trifft in diesem sehr graphic novel animierten, coolen Film auf seine Alter Egos aus anderen Zeitlinien / Universen, worunter sich auch eine Animé-Mädchen-Version von Spider-Man und eine dark gothic-Fassung finden. Fantastisches Storytelling, und auch visuell sehr ungewöhnlich – absolut sehenswert!

The LEGO Movie 2: The Second Part

Teil 1 fand ich ganz knuffig, Teil 2 ist aber leider nur noch knallbunt-nervig-hyperaktiv. Die Story ist hohl und kann den Witz des ersten Teils nicht mal ansatzweise erreichen, die „message“ am Ende wirkt aufgesetzt künstlich. Ganz klare Wegschauempfehlung.

Veröffentlicht in Film + Fernsehen

Kommentaren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.