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Das war der Februar

Last updated on 2. März 2020

Zu Monatsbeginn haben wir erst mal die Müttertournee gemacht. Das Wetter war durchwachsen (quasi 550 km Regen auf dem Hinweg, dafür – weil Sonntag – keine LKW), auf dem Rückweg April nach Strich und Faden. T.’s Mutter ist einigermaßen gut drauf, wir waren in der Mümlingstube in Erbach essen. Abends hat uns die Frau des Neffen vor dem Komödienstadl gerettet. Den „AbJetztNurNochHotel“-Beschluss erneuert und gefestigt. Über crappy Diabetesmanagement reden wir hier besser nicht, sonst muss ich meine Zähne aus dem Schreibtisch prökeln.

Meine Frau Mama hatte Geburtstag, und wir waren seltenerweise sogar mal anwesend (und haben „reingefeiert“, was hieß, etwas viel Wein und nette Gespräche). Wir haben ihr mehr oder weniger einen neuen Fernseher verordnet (55 Zoll), der zunächst auf etwas Widerstand stieß, aber zwei Tage später rief sie mich an und meinte, sie komme doch gut klar, und gab zu, auf dem alten ja vielleicht doch das eine oder andere nicht wirklich erkannt zu haben. Well.

Dank eines freien Tages bei T. und Handyproblemen bei Muttern relativ spontan einen zweiten Besuch bei meiner Mama eingeplant und umgesetzt, das Handy resettet und einen vernünftigen Status quo hergestellt. Der Fernseher ist voll integriert. Läuft.

Einen Schöffentermin gab es im Februar nicht. Dafür flatterte mir eine Einladung zu einem Doppeltermin im Mai ins Haus.

Wir haben Flüge gebucht! Nach langem Hin und Her, Meckern über Flugpreise, -ziele und -zeiten, steht unser Herbst- und damit Jahresurlaub nun fest. Jetzt muss nur noch das Wetter im Zielgebiet mitspielen. Aber das ist ja noch acht Monate hin…

Wetter
: zu warm, zu warm, stürmisch, stürmisch, nass, nass, zu warm, stürmisch, nass, zu warm, stürmisch, verregnet, stürmisch, ein paar Schneeflocken, stürmisch.

Der Körper spielt weiterhin Achterbahn und Amoklauf, Hormone, Entzündungen, the whole nine yards, der Schlaf ist entsprechend erratisch. Zum Monatsende habe ich mir dann nicht bloß eine Ecke am schweineteuren Implantat abgesplittert (juhu), sondern anscheinend auch noch DIE GRIPPE (OG) eingehandelt. Gesundheit ist so eine Sache. We will see.

Mediales: TV war hauptsächlich Snooker, ein bißchen Biathlon, ein Hauch Picard, wenig anderes. Gelesen habe ich zu wenig, dafür eine ganze Menge Horizon Zero Dawn gezockt.

Beschlossen, das Thema Foodbloggen nochmal vorsichtig anzugehen. Ein lieber Mensch aus dem Internet hat mir einen Kefir zukommen lassen, womit ich mal wieder experimentiere, überhaupt beschäftigt mich gerade das Thema Fermentation sehr. Gekocht habe ich auch – für den #cookmalda Event auf Twitter.

Lesezeug:

  • Jake Adelstein und Mari Yamamoto werfen für Daily Beast einen kritischen Blick auf die Coronavirus-Krise in Japan. Vom sehr asiatischen Problem, „kein Gesicht zu verlieren“, über die olympischen Spiele in Tokyo ´ bis zu der perfekten Rechtfertigung für abruptes totalitäres Eingreifen der Politik reichen die Punkte – ein wirklich erschreckender Bericht, aber unbedingt lesenswert. Die Querverweise auf das (Nicht-) Handling der Fukushima-Katastrophe sind ebenso augenöffnend wie gänsehauterzeugend.
  • Oren Cass liefert auf Twitter einen sehr guten Thread zum Thema Kaufkraft, Inflationsbereinigung und der Behauptung, dass es „dem Arbeiter“ statistisch gesehen heute besser gehe als vor 30 Jahren, ab.
  • In diesem Thread verlinkt findet sich ein Artikel aus The Atlantic zur „Great Affordibility Crisis„. Natürlich sind die Zahlen und insbesondere die Themen Housing Market und Healt Care sehr US-spezifisch, dennoch sind die Grundsatzprobleme auf alle (westlichen) Volkswirtschaften übertragbar. Auch dieser Beitrag ist recht erhellend.

Veröffentlicht in Querbeet

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