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Das war der Januar

Last updated on 20. März 2019

Das vorherrschende Gefühl im Januar war: Das sollte irgendwie alles ganz anders.

Der Einstieg ins Jahr war slow, das war gut so. Es fiel bereits in der Neujahrsnacht auf, dass irgendwas anders war.  Sonst war an Neujahr vor halb 3 oder 3 Uhr an Schlaf wegen des ringsum tobenden Böllerns kaum zu denken, dieses Jahr fielen wir um 0:30 Uhr ins Bett und alsbald auch ins Koma. Aber alles, was dann danach kam, lief irgendwie nur so lala, oder gar nicht richtig an; ein geplanter Trip nach Belgien/Holland fiel ins Wasser bzw. wanderte wegen der Wetterlage auf die Demnächst-Mal-Liste. Angegangene und angedachte Projekte und Pläne blieben liegen, verschimmelten, wurden vor ihrer Geburt gleich wieder verworfen. Irgendwie fühlt sich auch Ende des Monats, wo wir dann doch ein paar Dinge auf die Reihe bekommen haben, der ganze Krempel sehr provisorisch an. Ich möchte das nicht.

Wo aber nun schonmal eh alles anders ist, nutze ich die Chance, auch gleich diesen Monatsrückblick mal neu zu gestalten – auch das ein Work in Progress, mal schauen, wie er dann in drei Monaten aussehen wird.

Medienkonsum

TV und Film: Snooker natürlich, ein paar Mediathek-Dokus, alles andere findet sich in der Filmnachlese.

Podcasts, Radio, Musik: Mit Torsten einige ältere Sendungen / features von Volker Rebell aus seinem Kramladen gehört. außerdem angefangen, den Bag Man Podcast von Rachel Maddow zu hören.

Bücher und Hörbücher: ich führe jetzt eine gesonderte Liste zu meiner Leseliste 2019. Im Januar habe ich mein selbst gesetztes Ziel locker erreicht.

Sonstiges: Ich habe mich (zum zweiten Mal) von Fallout Shelter auf dem Handy verabschiedet, irgendwann ist es dann auch mal durch. Erstaunlicherweise habe ich diesen Monat relativ viel Hearthstone gespielt. Die Durststrecke bis zu dem Punkt, wo das Spiel sowas wie Spaß macht, fand ich allerdings wirklich lang und mühsam.

Highlights / Tiefpunkte

So ein richtiges Highlight hatte der Monat irgendwie nicht, dafür aber ein sehr konstant grau-depressives Durchrauschen auf der Minusseite.

Was sonst noch war

  • Aus Stressreduktionsgünden habe ich den Flickr-Account ein Jahr verlängert, das ärgert mich zwar, aber die Blog-Überarbeitung war schlicht nicht zu schaffen. Torsten hat immerhin das Ginnerds-Blog komplett überarbeitet bekommen. Bis auf Foodfreak (und das brachliegende Grilltussi-Blog) sind damit alle aktualisiert.
  • Beim Überarbeiten flog dann auch gleich mal überall BackWPUp zugunsten von UpdraftPlus als Backup-Plugin unter WordPress raus.
  • Im Januar habe ich keinen Einsatz als Schöffin erhalten. Dafür war ich beim Seminar für Schöffen, das die VHS Hamburg in Zusammenarbeit mit der Hamburger Justiz veranstaltet. Schulungsort ist die Aula der Handelsschule in der Schlankreye. Drei Abende viel allgemeiner Frontalunterrichtsblabla, einige wenige tatsächlich hilfreiche / interessante Punkte. Ich frage mich allerdings schon, warum man den Kram nicht einmal aufzeichnet und dann auf YouTube zur Verfügung stellt, oder meinetwegen live streamt. Zumal der vortragende Richter das Ding eh seit 13 Jahren abhält. Unter dem Strich ist das furchtbar viel Aufwand, vor allem Fahrzeit durch die halbe Stadt, für den für meine Begriffe zu wenig Greifbares und Nützliches dabei rauskommt.
  • Für den Februar, März und April habe ich dafür schon Einladungen zu drei Fällen mit insgesamt vier Terminen bekommen.
  • Wir haben Flüge für den Sommerurlaub gebucht, als sie plötzlich 100 Euro billiger als der bisherige Durchschnitt waren. Südafrika, wir kommen!
  • Die Hormone sind völlig neben der Spur. Entsprechend gebeutelt ist auch der Rest vom Körper und Immunsystem, die Psyche ist ja ohnehin schon eine Weile am Schlingern.
  • Schlaf ist Hit and Miss. Insgesamt recht viel geschlafen; ab und zu erinnere ich mich daran, Melatonin zu nehmen, das die Schlafqualität zu verbessern scheint, aber auch zu intensiveren Träumen führt (was eine bekannte Nebenwirkung ist, gerade bei Leuten, die REM-Schlaf-unterversorgt sind).

Ausblick

Im Februar besuchen wir Freunde in München, ich habe meinen ersten Einsatz als Schöffin, und ich hoffe auf besseres Wetter, um mich mehr an der frischen Luft zu bewegen.

Veröffentlicht in Querbeet

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