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Kaffee & Corona #0008

Kaffee

Der Dallmayr Gran Verde geht in die letzte Runde. Ab morgen gibt es wieder einen frischen Kaffee zu verbloggen. Bis dahin gibt’s an der Kaffeefront nichts Neues.

Hardware

Neues gibt es auch nicht an der Kühlschrankfront. Das Gerät hat exakt heute vor zwei Wochen den Geist aufgegeben, wir sind also bei Tag 15 ohne Kühlschrank. Der Mann hat heute – mal wieder – mit dem Kundendienst telefoniert, selbst für seinen Einzelhandels-Zen deutlich hörbar angefressen, und anschließend mit seinem Chef, da sein Arbeitgeber und die Filiale, in der er arbeitet, ja mittelbar auch in dieser Kiste drinstecken. Den Teilen, die ich mitbekommen habe, nach zu urteilen, bewegt sich der Kundendienst nur, wenn man ihnen die Pistole auf die Brust setzt. Nicht eben gute Werbung für den Verein.

Wir können uns glücklich schätzen, über eine Terrasse zu verfügen, und dass es November ist. In der alten Wohnung, die nichtmal einen Winz-Balkon hatte, wären wir völlig aufgeschmissen gewesen.

[Und während ich diesen Text tippe, ruft eine Dame vom „Samsung-Kundendienst“ an, um FINALLY einen Termin zu vereinbaren. Ob es vielleicht was damit zu tun hat, dass T.’s Chef nochmal nachhaken wollte?]

Corona

Die Zahlen in Deutschland sinken langsam wieder, aber das alles ist weit davon entfernt, für Entwarnung zu taugen. Schweden ruft den Lockdown aus, Polen meldet im Prinzip Landunter, einzelne Bundesstaaten der USA sind in den weltweiten Top5 für Coronatote, es ist alles unschön. Während heute in Berlin auch weiterhin die rechtslastige QAnon/Querdenker-Bagage ohne Masken für eine Befreiung des Volkes auf die Straße geht, und der Hamburger Schulsenator weiterhin in völliger Leugnung der Fakten befindet, Schulen seien ja gar nicht sooo betroffen. Ich bin so angekotzt, mir fehlen die Worte.

Gaming

Aus den Bücherhallen hatte ich mir zwei PS4-Spiele ausgeliehen. Bei der Uncharted-Edition, die ich ohnehin nur so mittelspannend fand, weil zu stark durchgescriptet, war leider der Silberling zu defekt, um weiter zu spielen. Dafür spielen sowohl T. als auch ich immer noch sehr ausführlich Elder Scrolls: Skyrim.  Urlaub in Tamriel/Himmelsrand statt in der Welt draußen.

Das OpenWorld-Konzept ist sehr ansprechend, die Welt komplex, mit sehr viel zu entdecken. Frustrierend ist, dass zu viele Questgegner schier unbesiegbar sind; die Komplexität des Games, die eine Stärke ist, macht es ein wenig langatmig, weil man unendlich viel Klein- und Nebenkram entdecken und entwickeln kann und muss, um irgendwie vorwärts zu kommen. Man merkt dem Spiel (insbesondere bei der Steuerung der vielen Gegenstände) auch an, dass es vom PC mit Tastaturkombis kommt, die mit dem Controller der PS4 so nicht einsetzbar sind (bzw. nicht darauf optimiert wurde).

Insgesamt sind es mir ein paar zu viele Höhlen, in denen man Skelette und ähnliches niedermähen muss, und zu wenige Quests, die ohne brachiale Gewalt lösbar sind. *Wirklich* ärgerlich sind allerdings die verbuggten Quests im Game, die man wohl gleich mitportiert hat. Trotzdem ist es ein schönes Spiel für Fans von Neverwinter Nights und ähnlichem, in dem man Monate zubringen kann, wenn man Spaß an sowas hat.

Und sonst

Im Zuge der Schlafzimmer-Neugestaltung haben wir über einen Saugroboter nachgedacht. Stattdessen haben wir uns für ein Upgrade des analogen Wischsystems von Noname-Discounter auf ein System von Leifheit entschieden. Insbesondere der Staub-Superpuschel macht hier beim Wischen einen Riesen-Unterschied. Da eine der beschichteten Pfannen den Geist aufgegeben hat, überlege ich, auch da mal ein qualitatives Upgrade zu machen. Nach den guten Erfahrungen mit der Stoneline-Pfanne aus dem Bestand der Freundin meiner Mutter kaufe ich vielleicht davon eine weitere.

Ich arbeite mich nach und nach durch meine Bookmark-Dumps. Da hat sich wieder einmal viel zu viel angesammelt. Einiges muss ich wirklich weglesen/ansehen, einiges geht gleich in die Tonne, weil es sich überholt hat / nicht mehr interessant ist, anderes muss in die Recherche-Infrastruktur eingearbeitet werden. Für bestimmte Projekt-Dinge werde ich mir wohl ein Journal in MacJournal anlegen, um nachvollziehen zu können, was ich wann und wo abgearbeitet und erlernt habe (und um an entsprechenden Stellen ohne große Sucherei ggf. nachschlagen zu können). Knowledge Management, sozusagen.

Auf dem Plan für morgen:

  • Kurzer Morgeneinkauf in der Metro
  • Küche und Wohnzimmer putzen / Backofen-Pyrolyse
  • Technikertermin für den Kühlschrank

 

Veröffentlicht in Querbeet

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