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Kaffee & Corona #0006

Kaffee

Mittagszeit, ich sitze mit einem Becher des Dallmayr-Kaffees am Schreibtisch. Aus der Chemex gefällt mir dieser „billige“ Kaffee ganz gut – das ist natürlich irgendwo paradox, beim Preis der Papierfilter für die Chemex ist es auch kein günstiger Kaffee mehr. Es stimmt aber tatsächlich, dass dieses spezielle Filterpapier aus manchem Kaffee das Optimum herausholt, und einen geschmacklich sehr klaren Brew ergibt.

Renovierungsfortschritt

Gestern haben wir die Wand hinter dem Bett tapeziert. Gute Vliestapete kleben ist etwas völlig anderes als mit nasser Papiertapete hantieren müssen, ich glaube, in Zukunft wird nur noch Vlies tapeziert.

Das Bett ist mittlerweile an die Wand zurück gewandert. Jetzt müssen wir uns noch eine Vorhanglösung suchen, und dann haben wir den Teil, den wir in diesem Urlaub machen wollten, erledigt. Ob wir weiter machen, hängt (auch) ein bisschen davon ab, wie sich die Wehwehchen am Bewegungsapparat in den nächsten Tagen so entwickeln.

US-Wahlen

YES WE KAM!

In den USA tanzen die Leute auf den Straßen wie nach dem Fall eines Diktators, und doch sollte, darf man nicht vergessen, dass mehr als 70 Millionen Amerikaner Trump bewusst haben wollten. Aber das allgemeine Gefühl ist, wieder durchatmen zu können. Hoffen wir, dass Biden/Harris ein wenig des von Trump & Co. angerichteten Schadens in den kommenden Jahren gut machen können. Im Januar wird es dann in Georgia noch mal eng. Vorsichtige Hoffnung.

Corona

Zugegeben -es geht nicht direkt um Corona, aber bei Crimereads kann man einen fabelhaften Artikel über die TV-Serie Monk lesen – dessen Marotten (oder präziser: zwanghaftes Verhalten), wie Abstand zu anderen Menschen zu halten, und alles andauernd zu desifizieren, einschließlich seiner psychischen Auffälligkeiten, uns im Zeitalter von Covid19 gar nicht mehr so seltsam vorkommen. Lesenswert – und eine Liebeserklärung an die Serie.

Und sonst

Tag X ohne Kühlschrank. Normalerweise mache ich Sonntags meinen Wochen-Koch- und Einkaufsplan, und gerade hinsichtlich Pandemie wäre mir seltener einkaufen müssen sehr viel lieber. Zum Glück ist es nachts draußen jetzt kalt, so dass wir wenigstens ein bisschen was aufbewahren können. Es ist aber schon interessant, wie sehr man doch vom Kühlschrank abhängig ist, erst recht, wenn man frisch und protein-orientiert kocht. Bin ziemlich frustiert – tendenziell würde ich, wüsste ich nicht, dass das körperlich eine doofe Idee ist, am liebsten einfach Tiefkühlpizza und Pommes kaufen über die nächsten Tage. Hoffentlich bekommen wir das alles zeitnah geklärt und geregelt.

Auf der Playstation Uncharted angespielt (aus der Bibliothek entliehen). Es ist ganz nett, aber das Spielprinzip – eine vorgesteuerte Questlinie ablaufen – rockt für mich nicht so wirklich.

Für heute habe ich mir weiter nichts vorgenommen, vorgekocht ist ja (leider) sowieso. Also werde ich wohl mit T. einen Film oder etwas Serie gucken, und noch ein wenig über Schlafzimmer, Teil 2, nachdenken. Und das war’s dann auch für diese (und damit die erste Urlaubs-) Woche.

Veröffentlicht in Querbeet

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