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Angespielt – Lakota

Aus der Bibliothek habe ich mir kürzlich ein mir neues Brettspiel ausgeliehen: Lakota .

Das Spielprinzip ist ganz einfach. Alle Spielsteine – 60 kleine Vierkanthölzchen – werden unter den 2-6 Mitspielern gleichmäßig aufgeteilt. Diese Spielsteine gilt es nun auf dem runden Spielbrett auszulegen.

Die Spielsteine dürfen sich nicht berühren, es sei denn, man verbindet zwei darunter liegende mit einem darauf liegenden Stein; dann darf / muss man einen weiteren auslegen. Auf jedem Spielstein einer Ebene darf aber nur maximal ein anderer Spielstein aufliegen. Wer zuerst keine Spielsteine mehr hat, gewinnt das Spiel.

Was auf den ersten Blick ganz einfach klingt, erweist sich schnell als Denksportaufgabe. Leider ist das Spiel zu zweit nicht wirklich gut spielbar, weil man sehr schnell an den Punkt kommt, an dem einer keine Chancen mehr hat. In der größeren Runde macht das sicher mehr Spaß.

Insgesamt würde ich sagen: gut für kurze, schnelle Spielrunden in der Gruppe, aber nichts, das einen langen Nachmittag oder Abend füllen würde.

Der Preis des Spiels ist für das Gebotene allerdings meines Erachtens viel zu hoch – ein bisschen laminierte Pappe und ein paar kleine, nicht allzu wertige Holzstücke für derzeit etwa 120 Euro? Das Geld kann man besser investieren.

Veröffentlicht in Querbeet

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