#rockyourhandwriting im Dezember – ein Selbstversuch

Mit der Hand wird in meinem Haushalt (noch) wenig geschrieben – Tippen geht einfach schneller, und ich kann beim Tippen gut denken. Dinge mit der Hand nicht nur aufs Papier zu bringen, sondern diese Notizen hinterher auch wieder entziffern zu können, ist aber durchaus von Vorteil, weswegen ich ein wenig an meiner Handschrift arbeiten will.

Als Startschuss habe ich mich dafür im Dezember am Event #rockyourhandwriting beteiligt. Initiatorinnen dieses monatlichen Events, der auf Instagram stattfindet, sind @boho.berry, @decadethirty, @tinyrayofsunshine und @prettyprintsandpaper, die monatlich eine Liste mit Schreibaufgaben erstellen – die für Dezember 2016 findet man hier.

Ein von duotonal (@duotonal) gepostetes Foto am

Die Teilnehmer schreiben nun, natürlich mit der Hand, an jedem Tag etwas, das ihnen zum jeweiligen Writing Prompt einfällt, oder machen die entsprechende Übung, und posten sie mit dem passenden Hashtag auf Instagram, wenn sie mögen.

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Erkenntnisse nach 31 Tagen #rockyourhandwriting:

  • ich brauche (wieder) einen Füllhalter
  • Üben wirkt
  • nicht alle Schreibaufgaben passen zu mir, dafür liefern manche sehr gute Anregungen, und manchmal liefert das Leben auch die Texte
  • ich schreibe lieber alle zwei oder drei Tage mehrere Texte auf einmal, das passt besser in meinen Arbeitsrhythmus
  • das Thema Handschrift interessiert mich praktisch wie theoretisch stark – ich kam eigentlich auch aus einer ganz anderen Recherchearbeit darauf – werde ich vertiefen
  • ich könnte einen ausgeprägten Notizbuch-Stift-und-Papier-Fetischismus entwickeln
  • der innere Kritiker / die innere Perfektionistin nerven manch mal ganz schön.

Auch im Januar werde ich mich wieder den Aufgaben von #rockyourhandwriting stellen.

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