Das war der Juni

Wetter

Insgesamt hätte mehr Sommer sein dürfen, vor allem Abends. Das jährliche Lamentieren: sind die Abende lang und hell, ist es noch nicht warm genug. Gegen die exorbitanten Hitzewellen im Südwesten der USA ist man dann ja wieder froh, in Norddeutschland zu wohnen. Trotzdem einige sehr schöne Tage, einschließlich Mann mit Sonnenbrand auf dem Bauch.

Gesundheit

Neben der Zahnarztnummer, die diesen Monat extrem an die Substanz ging – insgesamt 6 Termine, 17 h Behandlung, 1 Wurzelfüllung, 2 Sessions, bei denen sich ein Zahn nicht betäuben liess – alles erfreulicherweise relativ im grünen Bereich. Das Knie zickt noch etwas. Sehr positiv: Heuschnupfen-Intensität ist massiv zurück gegangen, gerade bei Gräsern / Getreide / aktuell: Roggen. Dürfte an der Ernährung und vielleicht auch an Physio/Zahnsituation? liegen.

Gesehen

Es hat nicht mal für eine Filmnachlese gereicht. Masterchef Australia, ein paar Sachen aus der Mediathek, etwas Snooker, ein bisschen House of Cards, das es schwer hat, sich gegen die reale Trump-Farce zu behaupten.

Terrassengarten

Von den beiden Gurkenpflanzen produziert eine Früchte en masse, die andere scheint gerade im Stillstand zu sein. Die Chilis von Pepperworld berauschen momentan nicht – sie dürften gern etwas größer werden. Auch die Tomaten sind bislang etwas schwierig. Mal wieder zu viel Regen und kalter Boden? Der letztjährige Sellerie blüht, ebenso die glatte Petersilie aus 2016, die Bornholm-Margeriten blühen sehr toll. Die Yardlong Beans finden es eindeutig zu kalt. Die Orangentagetes sind je nach Standort ganz unterschiedlich ausgefallen. Wasabi und skandinavische Beeren fliegen voraussichtlich im Herbst raus, die (schwarzen) Tulpenzwiebeln habe ich durchsortiert und trocken gelegt. Der Blutampfer tut sich schwer in der Minzkiste. Die Erdbeerernte war – wetterbereinigt – recht gut. Minze, Melisse, Salbei gedeihen, aktuell keimen Saatbandradieschen und Thai-Koriander.

Höhen und Tiefen

Zahnarzt, und Zahnarzt. Wie schon im Mairückblick erwähnt, ordnete sich diesen Monat alles dem Thema Zahnarzt unter. Das war zum Teil sehr toll, weil sich das 18 Jahre andauernde Drama dem Ende zuneigte, an einigen Stellen aber katastrophal (Stichwort Wurzelfüllung und nicht betäubbarer Hot Tooth, sowie eine Maßnahme an gleicher Stelle 24 h später). At the end of the day: ich habe ein vollzähliges Gebiss. ES IST FERTIG!!!!

Was sonst noch war

  • Ein bisschen Rezeptentwicklung für einen Kunden gemacht. Hat Spaß gemacht, hakelt aber mit der Ernährung.
  • Durch Tim Leffels Travel Writing 2.0 gearbeitet. Eine Menge guter Einsichten und Ideen, auch ein paar eher schmerzhafte Erkenntnisse.
  • Ich war auf einem Pinterest-Event. Nannte sich „Pinfluencer-Workshop“, war aber zu 80% eher ein Einsteiger-Kurs und daher wenig ergiebig. Schön: Alte Bekannte getroffen und ausgetauscht.
  • Am Kühlschrank hängt ein Rezept für die nächste Runde Physiotherapie – ich freue mich (wirklich) drauf.
  • Der Liebste war zur Sondierung bei der Physiotherapeutin des Vertrauens, wir haben beide ein sehr gutes Gefühl, hoffentlich bringt es was.
  • Hamburg testet G20, unter anderem mit Polizeikolonnen, die on the fly ganze Straßenzüge absperren. Das kann noch heiter werden.
  • Mit T. bei einem Hendricks-Event zum „Weltgurkentag“ gewesen. Schöne Location, sehr lustige, nette Idee, gutes Wetter, aber der Funke wollte nicht so recht überspringen. Für mich zu wenig Fachgespräch, vielleicht auch das falsche Publikum.
  • Ich ringe mit der Frage, wie ich meinen Research organisiere. Verschiedene Software getestet, noch ein wenig im Unklaren. Auf jeden Fall muss da bessere Struktur und Durchsuchbarkeit rein.
  • Nach viel Hin & Her ein paar adidas Sneaker in navy gekauft.

Ausblick

In den kommenden drei Monaten werden Bewegung / Fitness und Research / Schreiben / Fotografie wohl die wichtigen Themen sein. Ich hoffe, das Wetter unterstützt mich bei Radfahren, Walking, Schwimmen ein wenig. Nach Abschluss der Physio muss ich mich wohl oder übel dem Thema Brille widmen. Und nach und nach muss ich mich auch dem Thema Garderobe stellen, obwohl das richtig erst Mitte nächsten Jahres ein Thema wird, aber ich schrumpfe doch aus einigem raus, das ersetzt werden muss. Insbesondere für den Trip nach Singapur werde ich gut passende, luftige Kleidung brauchen.

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